Rauchwarnmelder regelmäßig überprüfen

Rauchwarnmelder retten Leben. Daran erinnert der bundesweite Rauchwarnmeldertag am Freitag, den 13. März. „Ein guter Anlass, um die kleinen Geräte zu überprüfen, damit sie im Ernstfall auch funktionieren“, erklärt Sören Vogt, Geschäftsstellenleiter der Westfälische Provinzial Versicherung in Gevelsberg.

Die Rauchwarnmelder müssen regelmäßig überprüft werden. „Einmal im Monat sollte man den Prüfknopf drücken und das schrille Piepen auslösen“, empfiehlt Vogt. „Nur so kann man sicher sein, dass der Rauchwarnmelder im Ernstfall auch funktioniert.“ 85 Dezibel erzeugt ein Rauchwarnmelder und weckt einen selbst aus tiefstem Schlaf. So entsteht die notwendige Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, die Feuerwehr zu rufen oder den Brand selbst zu löschen. Auch die Lebensdauer der Rauchwarnmelder sollte überprüft werden. Hinweise hierzu finden sich in den Herstellerangaben. Je nach Batterie halten diese ein bis zehn Jahre. „Spätestens wenn sich der Rauchwarnmelder durch einen kurzen, wiederkehrenden Piepton bemerkbar macht, muss gehandelt werden“, erklärt Vogt. Wichtig sei es, auch an längere Abwesenheiten wie beispielsweise den Urlaub zu denken und sich rechtzeitig um die Funktionsfähigkeit der Rauchmelder zu kümmern. „Hinterlassen Sie während Ihres Urlaubs Ihren Wohnungsschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn. Bei Fehlalarmen können diese den Rauchwarnmelder abstellen oder einen Fachbetrieb kontaktieren“, rät Vogt Auch die Position der Rauchwarnmelder ist entscheidend: Sie gehören in Schlafzimmer, Kinderzimmer sowie Flure, die als Flucht- und Rettungswege genutzt werden. Dabei sollte ein Abstand von mindestens 50 Zentimetern zu Wänden oder Ecken eingehalten werden. In Deutschland stirbt fast jeden Tag ein Mensch bei einem Wohnungsbrand, zwei Drittel der Brandopfer werden im Schlaf überrascht. „Rauchwarnmelder können hier Leben retten, denn es geht meist um Sekunden“, so Vogt.

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